Das Innovationsprojekt "Moderne Technik für ein Nachhaltigkeitsmanagement für KMU in der Logistik", kurz "MoTeNa", befasst sich mit der Analyse der neuen EU-Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Implikationen für KMUs in der Logistikbranche.
Große Unternehmen sind verpflichtet, jährlich Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen. Diese befassen sich unter anderem mit den Themengebieten Umwelt, Soziales, Unternehmensführung sowie der prognostizierten Reduzierung von CO2-Emissionen. In Abhängigkeit zu Ihren Auftraggebern sind und deren Nachhaltigkeitsberichten sind KMUs dazu aufgefordert, Ihre Daten und Werte externer Nachhaltigkeitsfaktoren weiterzugeben.
Die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten stellt insbesondere für die mittelständisch geprägte Logistikbranche eine besondere Herausforderung dar.
Im Projekt wird erarbeitet, auf welche Weise kleine und mittelständische Unternehmen ihren Auskunftspflichten gegenüber Auftraggebern in effizienter Weise nachkommen können und in welchem Umfang moderne digitale Techniken die KMUs entlasten können. Zudem ist zu prüfen, ob den zu erstellenden Dokumentationen ein zusätzlicher Nutzen für die wirtschaftliche Entwicklung abzuleiten ist und mit Hilfe welcher modernen Technik sich CO2-Emissionen bei den Logistikdienstleistern deutlich reduzieren lassen. Die Anforderungen neuer EU-Vorgaben können dies nun auch wirtschaftlich von Vorteil sein lassen.
Im Rahmen der Forschungsarbeit erfolgt eine Überprüfung und Erprobung von Systemlösungen im Kontext der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die praktische Anwendbarkeit sowie die digitale Ausgestaltung gelegt. Die Unterstützung für kleine und mittlere Speditionsunternehmen in Nordrhein-Westfalen umfasst zwei Komponenten:
Nachhaltigkeit ist das Prinzip der Ressourcen Nutzung bei dem die natürliche Regeneration im Vordergrund steht! Nachhaltigkeit hat viele Facetten: Im Alltag auf Plastik zu verzichten, Obst und Gemüse aus der Region zu kaufen oder auch mal das Fahrrad zu nutzen - damit ist schon ein Anfang gemacht. Im Unternehmen versuchen wir immer der nachhaltigen Alternative den Vorrang zu geben.
Hier einige Beispiele aus unserem Unternehmensalltag:
Ökologische Energieversorgung
Bereits seit dem 01.09.2011 beziehen wir zertifizierten und umweltfreundlichen Strom. Dieser stammt weder aus Atom- noch aus Kohle- oder Ölkraftwerken und wird aus vollständig ökologischen Energiequellen gewonnen.
Das CO2-Vermeidungszertifikat bestätigt uns eine zukunfts- und umweltorientierte Positionierung, mit der wir erheblich an der CO2-Bilanz an unserem Standort Einfluss nehmen können!
Papierloser Rechnungsversand
Wir führen unser Unternehmen modern, umweltbewusst und effizient. Daher versenden wir sämtliche Rechnungen per email an unsere Kunden im PDF Format. Durch die Neufassung des § 14 Abs. 1 und 3 UStG durch Artikel 5 Nr.1 des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 vom 1.November 2011 (BGBI. S.2131) sind die umsatzsteuerlichen Regelungen für elektronische Rechnungen zum 01.Juli 2011 geändert worden.
Neuanschaffung von 10 Mercedes Actros Sattelzugmaschinen EURO EEV
Ein zuverlässiger Fuhrpark muss regelmäßig modernisiert werden. Durch Austausch älterer Zugmaschinen können zeitaufwändige Ausfälle minimiert und ökologische Neuheiten umgesetzt werden. Wir verabschieden uns von Euro 3 und Euro 4 Fahrzeugen und begrüßen zehn fabrikneue Mercedes-Benz EEV Zugmaschinen in unserem Fuhrpark. Die neuen LKW haben noch geringere Partikelwerte, als Euro V! Der Abgasstandard EEV (Enhanced Enviromentally Friendly Vehicles) wurde bereits im Jahre 2000 eingeführt und hat ähnlich strenge Grenzwerte wie Euro V. Allerdings sind die Partikelwerte nochmals ca. 33 % geringer als bei der Euro-Norm. Sie ist somit die aktuell anspruchsvollste europäische Emmissionsrichtlinie für Nutzfahrzeuge. Natürlich sind auch diese Fahrzeuge mit GPS ausgestattet und durch den Einbau der OBU (On-Board-Unit) ohne Zeitverzögerung auf Mautstrassen unterwegs.
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